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Initiative des AK Gem zur Überwindung bezirklicher Barrieren gegen gemeinsame Erziehung

Der AK GEM stellt nach Durchsicht der amtlichen Statistik der Berliner Bildungsverwaltung des Schuljahres 2004/05 über die sonderpädagogische Förderung in der Berliner Schule mit Erschütterung fest, dass es extreme bezirkliche Unterschiede in der Bereitschaft gibt, gemeinsamen Unterricht zu verwirklichen. Das widerspricht dem Auftrag des Gesetzgebers, gleiche Bildungschancen zu sichern. Nicht zuletzt wird der im Schulgesetz verankerte Vorrang der gemeinsamen Erziehung massiv verletzt.

Initiative des AK Gem zur Überwindung bezirklicher Barrieren gegen gemeinsame Erziehung

Der Arbeitskreis Gemeinsame Erziehung in Berlin 1991-2006: Instrument der Kommunikation und des bildungspolitischen Einflusses

Der Berliner „Arbeitskreis Gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder und Jugendlichen“ (AK Gem) besteht seit 1991. Ich möchte an seinem Beispiel die Möglichkeiten und Erfahrungen der Zusammenarbeit zwischen sehr unterschiedlichen Menschen zum Nutzen integrativer Erziehung in verschiedenen Bereichen des Bildungssystems zeigen. Engagierte, aber oft vereinzelte Menschen und Organisationen in anderen Regionen könnten die Erfahrungen des AK Gem nutzen für die Entwicklung eigener Netzwerke und bildungspolitischer Instrumente. Sicherlich ist die Einrichtung des Arbeitskreises Gemeinsame Erziehung nicht der einzig richtige Weg und nicht nur eine Erfolgsgeschichte. An seinem Beispiel kann jedoch deutlich werden, wie Vernetzung von pädagogischer Praxis und bildungspolitischem Einfluss „von unten“ gestaltet werden kann, so dass andere aus den Erfahrungen lernen könnten.

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